Hardware-Passwortmanager
Secure Boot + Flash-Encryption

SSR-Vault

Dein Passwort-Tresor in Hardware. Die Schlüssel verlassen das Secure Element nie — der lokale Vermittlungsdienst auf dem PC sieht ausschließlich verschlüsselte Daten.

ATECC608A · ESP32-S3 · Secure Boot · Flash-Encryption · Chrome · Edge · Firefox

Ansicht

So sieht's in echt aus

Keine Mockups — Original-Screenshots der Browser-Erweiterung an einem angeschlossenen Stick.

SSR-Vault Erweiterungs-Popup: Vault entsperrt, Login füllen, manuell speichern

Popup nach dem Entsperren — Login füllen per Klick, manuelles Speichern neuer Zugangsdaten.

SSR-Vault Einstellungsseite: Sprache, Privatsphäre, Native Host, USB-Port, CSV-Import

Einstellungen & Pairing — Native Host verbunden, aktiver USB-Port, CSV-Import aus anderen Passwortmanagern.

Was es ist

Ein Passwortmanager, dessen Geheimnisse die Hardware nie verlassen

SSR-Vault ist ein USB-Stick, der Zugangsdaten in einem dedizierten Krypto-Chip speichert. Eine Browser-Erweiterung füllt Logins automatisch aus; ein kleiner lokaler Dienst auf dem PC vermittelt nur die Kommunikation. Private Schlüssel werden im Secure Element erzeugt und dort gehalten — sie sind weder auslesbar noch exportierbar.

In Hardware verankert

Microchip ATECC608A Secure Element auf einem LilyGo T-Dongle-S3 Secure (ESP32-S3R8, 8 MB PSRAM). Schlüssel im Chip, nicht im Dateisystem.

PIN-geschützt mit Selbstzerstörung

Zugriff nur nach PIN-Eingabe; die Fehlversuchs-Grenze erzwingt der Krypto-Chip in Hardware. Nach 10 Fehlversuchen zerstört sich der Tresor unwiderruflich selbst.

Browser-Integration

Chrome, Edge und Firefox. Autofill über eine quelloffene Erweiterung (MIT) und einen lokalen Native-Messaging-Host. Getestet unter Windows 11. Linux ist technisch machbar und auf Anfrage in Prüfung — noch nicht ausgeliefert. macOS ist bewusst nicht geplant.

Open-Core

Die Browser-Erweiterung ist quelloffen (MIT); Host und Firmware sind proprietär. Die Binaries der Freebird-Edition sind kostenlos nutzbar.

Sicherheit & Zertifizierungen

Was zertifiziert ist — und was nicht

Wir machen hier eine klare, ehrliche Unterscheidung: Zertifiziert ist das verbaute Secure-Element-IC, nicht das Gesamtgerät. Das Herz von SSR-Vault, der Microchip ATECC608A, trägt folgende unabhängig geprüften Eigenschaften:

Warum kein EAL 4 oder EAL 5?

SSR-Vault wird bewusst nicht als Common-Criteria-EAL-4/5-zertifiziertes Gesamtgerät beworben. Eine vollständige EAL-Evaluierung des kompletten Produkts wird vor allem für die Beschaffung durch Behörden, Militär und NATO verlangt — Märkte, die wir nicht bedienen. Stattdessen setzen wir auf zertifizierte Komponenten und transparente Standard-Kryptographie.

Benötigt eine Organisation eine formale EAL-Evaluierung des Geräts, lässt sich diese auf Wunsch beauftragen — die Kosten der Evaluierung trägt die anfragende Seite.

Gegen wen wir schützen — und gegen wen nicht

SSR-Vault schützt zuverlässig gegen das, was Ihren Zugangsdaten im Alltag tatsächlich gefährlich wird: Malware und Keylogger auf dem PC (Passwörter verlassen den Chip nie unverschlüsselt), gestohlene Passwort-Datenbanken (es gibt keine), einen gestohlenen oder verlorenen Stick (PIN-Pflicht + Selbstzerstörung), und einen kompromittierten Vermittlungsdienst auf dem PC (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung — er sieht nur Ciphertext).

Was wir nicht versprechen: Schutz gegen einen Angreifer mit dem physischen Chip und einem Labor voller Spezialausrüstung — etwa Focused-Ion-Beam-Mikroskopie oder Chip-Dekapsulierung. Das ist die Größenordnung von Nationalstaaten und Geheimdiensten mit sechsstelligen Budgets pro Chip. Kein Consumer-Sicherheitsprodukt der Welt hält dem ernsthaft stand, und jeder, der das Gegenteil behauptet, sagt nicht die Wahrheit.

Die Schutzkette

Ehrlich gesagt: Ihr PIN war früher die letzte Meile

Trivial-PINs wie „1234" waren früher ein Restrisiko innerhalb der 10 erlaubten Versuche. Der Stick verweigert solche PINs inzwischen selbst: Pflicht sind Ziffer, Buchstabe und Sonderzeichen, dazu eine Sperrliste bekannter Trivial-Passwörter — direkt in der Hardware geprüft, nicht nur als Empfehlung im Text.

Kryptographie

Welche Verfahren wir einsetzen

Wir legen offen, welche Standard-Verfahren zum Einsatz kommen — keine Eigenbau-Kryptographie. Den genauen Protokollablauf veröffentlichen wir nicht; die Wire-Protocol-Spezifikation ist unter NDA verfügbar.

ATECC608A Secure Element ECDH · NIST P-256 (secp256r1) AES-256-GCM (AEAD) HKDF-SHA-256 SHA-256 · HMAC-SHA-256 Secure Boot v2 Flash-Encryption (AES-XTS)

Schlüssel bleiben im Chip

Private Schlüssel werden im ATECC608A erzeugt und gespeichert. Sie verlassen das Secure Element nicht — auch nicht zum PC.

Ende-zu-Ende verschlüsselt

Geheime Felder sind zwischen Stick und Browser-Erweiterung verschlüsselt. Der lokale Vermittlungsdienst sieht nur den Ciphertext.

Brute-Force-Schutz in Hardware

Die Begrenzung der PIN-Fehlversuche erzwingt der Krypto-Chip selbst. Der Schutz hängt nicht an einer langsamen Software-Funktion.

Signierte Firmware, verschlüsselter Flash

Secure Boot v2 lässt nur von uns signierte Firmware-Images booten. Der komplette Flash-Inhalt ist per Hardware-AES-XTS verschlüsselt. Updates kommen ausschließlich offline auf den Stick (per SD-Karte) — es gibt keinen Netzwerk-Update-Pfad.

Hardware & Fertigung

Gefertigt in Partnerschaft mit LilyGo

SSR-Vault baut auf echter, verfügbarer Hardware auf — kein Eigenbau-Chip, keine Kleinserie aus der eigenen Garage.

LilyGo T-Dongle-S3 Secure

Die SSR-Vault-Hardware basiert auf dem LilyGo T-Dongle-S3 Secure (ESP32-S3R8, 8 MB PSRAM, Microchip ATECC608A). LilyGo ist unser exklusiver Hardware-Fertigungspartner für die Serienproduktion — inklusive der werksseitigen Aktivierung von Secure Boot und Flash-Encryption für jede produzierte Einheit, bevor sie das Werk verlässt.

ESP32-S3R8

Dual-Core-MCU mit 8 MB PSRAM, USB-C, natives USB-CDC.

Werksseitige Härtung

Secure Boot + Flash-Encryption werden bei LilyGo pro Einheit gebrannt, nicht nachträglich beim Kunden.

Kompaktes Formfaktor

USB-Stick-Größe — passt an jeden Schlüsselbund, kein separates Kabel nötig.

Editionen

Zwei Hardware-Stufen, keine Software-Sperren

Die Stufen unterscheiden sich in Speicherkapazität und 2FA — werksseitig geschrieben, aber auch nachträglich per signiertem Software-Lizenzkey von Freebird auf Premium aufrüstbar. Beide teilen sich dieselbe Sicherheitshärtung: Secure Element, Secure Boot, Flash-Encryption.

🐦 FREEBIRD ca. 20–30 €

Sichere Kompakt-Variante für den Alltag — voller Hardware-Schutz, kompaktes Limit.

  • Speicherplätze 15
  • 2FA / TOTP
  • Secure Element / Secure Boot / Flash-Encryption
  • Upgrade zu Premium per Lizenzkey
⭐ PREMIUM ca. 50–80 €

Vollprodukt für alle mit vielen Konten und 2FA-Bedarf.

  • Speicherplätze 400
  • 2FA / TOTP ✓ direkt auf dem Stick
  • Secure Element / Secure Boot / Flash-Encryption

Upgrade Freebird → Premium ist per Software-Lizenzkey möglich — keine neue Hardware nötig, keine Werkseinsendung. Preise sind vorläufig und können sich bis zum Verkaufsstart noch ändern.

Die Software selbst ist bei jeder Stufe voll nutzbar (Open-Core) — für OEM-/B2B-Partner gibt es zusätzlich White-Label-Hardware und individuelle Lizenzmodelle auf Anfrage: mehr zur Auftragsentwicklung.

Einordnung

Wie SSR-Vault sich einordnet

Kein Produkt ist für jeden Anwendungsfall die beste Wahl. Hier eine ehrliche, strukturelle Einordnung nach Produktkategorie — ohne einzelne Fremdprodukte schlechtzureden.

Kategorie SSR-Vault Cloud-Passwortmanager Lokale Software-Manager Reine FIDO2-Sicherheitsschlüssel
Wo liegt der Tresor? Im Secure-Element-Chip Auf fremdem Server (verschlüsselt) Datei auf dem PC Speichert keine Passwörter
Schutz vor PC-Malware Ja — Schlüssel nie im PC-Speicher Master-Passwort kann abgegriffen werden Master-Passwort/Datei angreifbar Ja, für Login selbst
Schutz bei Server-Breach Kein Server, kein Breach möglich Verschlüsselte Vaults können abfließen Kein Server Kein Server
Brute-Force-Sperre in Hardware Ja — ATECC-Versuchszähler Software-seitig (Rate-Limit) Nur Software-KDF Ja
Speichert volle Zugangsdaten (Autofill) Ja Ja Ja Nein — nur Authentifizierung
Secure Boot + Flash-Encryption Ja N/A (keine eigene Hardware) N/A Herstellerabhängig

FIDO2-Sicherheitsschlüssel und SSR-Vault lösen unterschiedliche Probleme — FIDO2 authentifiziert Sie gegenüber einem Dienst, SSR-Vault verwaltet und füllt Ihre bestehenden Zugangsdaten aus. Für viele Nutzer sinnvoll ergänzend, kein Ersatz füreinander.

Auftragsentwicklung

Maßgeschneiderte Sicherheitshardware

SSR-Vault ist eine von vielen Möglichkeiten. Wir entwickeln auf Anfrage maßgeschneiderte Sicherheitslösungen — wenn es um Sicherheit geht, lässt sich vieles realisieren.

Krypto-Phone

Kommunikationsgeräte mit hardwaregestützter Verschlüsselung.

Sicherer Pager

Empfangsgeräte für vertrauliche Nachrichten.

Privater Datentresor

Offline-Speicher für sensible Daten, Schlüssel in Hardware.

Ihre Idee

Sie haben eine Anforderung rund um Sicherheit? Sprechen wir darüber.

Auftragsentwicklung ist proprietär und auf Ihre Anforderungen zugeschnitten — Kontakt.

Download

Einrichtung & Downloads

Die Browser-Erweiterung ist öffentlich in den Stores verfügbar. Den Native-Messaging-Host (Windows-Installer) erhalten Käufer zusammen mit ihrem Stick.

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Live

Chrome / Edge

Browser-Erweiterung im Chrome Web Store, funktioniert auch in Edge.

Zum Chrome Web Store
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Live

Firefox

Add-on auf addons.mozilla.org veröffentlicht.

Zu Firefox Add-ons
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Live

Setup-Installer (Windows)

Native-Messaging-Host-Installer — nötig, damit die Browser-Erweiterung mit deinem Stick sprechen kann. Kein Admin-Recht erforderlich.

SSRVault-Setup-1.0.1.exe (24 MB)

Der Firmware-Quellcode selbst ist proprietär und nicht öffentlich herunterladbar — die Browser-Erweiterung ist MIT-lizenziert und quelloffen.

Roadmap

In Planung: ein Flaggschiff mit höchster Hardware-Sicherheitsstufe

Flaggschiff auf NXP EdgeLock SE050

Für Kunden, die das höchste Maß an Sicherheit bereits im Silizium verlangen, ist ein eigenständiges Flaggschiff-Produkt geplant — basierend auf dem NXP EdgeLock SE050, einem Secure Element, das nach Common Criteria EAL 6+ zertifiziert ist (die Variante SE050F zusätzlich nach FIPS 140-2, Hardware-Level 4). Eigenständiges Produkt, gleiche Designphilosophie.

Hinweis: Geplantes Produkt. Verfügbarkeit und Funktionsumfang stehen noch nicht fest.